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"Uferlos" VÖ: 01. Juni 2012 Edel:Content
„Uferlos“ heißt nun das erste Die-Zöllner-Album nach 15 Jahren CD-Pause, der Titel ist Programm. Die Zöllner lassen einen mächtigen Strom fließen aus Soul und Funk, feiern Songs voll mitreißender Energie, lassen Schmerz und Trauer in ergreifende Balladen fließen. In „Russendisko“ treibt sich ein Akkordeon in den Wahnsinn. Cellist Sonny Thet bringt einen Hauch fernöstliche Exotik ins Soulgebräu. Die Bassisten Jenne Brüssow und Robert Gläser sowie Drummer Ralf Gustke sorgen für rhythmische Vielfalt. Und immer wieder treibt und jubiliert die Bläsersektion wie aus einem Guss und als seien da viel mehr als nur drei Leute am Werk. Wenn Trompete, Posaune und Saxophon etwa den „Schönen Tag“ aufheizen, dann klingt das, als hätten Skip Reinhart, Herr Meier und Fratsch nur darauf gewartet, endlich wieder die Zöllner Horns zu blasen und allen Trübsinn zu vertreiben.
Wenn der Schmerz doch mal gar zu groß wird wie in „Idylle im Krieg“, dann dreht Andreas Bayless ein funkelndes Gitarrensolo hinein, wie selten eines zu hören ist. Keine Geringeren als Regy Clasen, Xavier Naidoo und Edo Zanki sekundieren Dirk Zöllner im aufrüttelnden „Neue Wege“, allesamt ebenfalls große Seelen-Sänger. Beim volksliedhaften Duett „Ein Blut“ schmiegen sich die Stimmen von Dirk Zöllner und Bobo - die einst den „Engel“ von Rammstein veredelt hat - ineinander wie zärtlich Liebende. Im Spottlied „Lalala“ zieht Dirk Zöllner gar HipHop-Register.
Dieses neue Zöllner-Kapitel “Uferlos”, kongenial abgemischt und produziert von Markus Gorstein, verspricht eine lange Dauer, weit über das Jubiläum “25 Jahre Die Zöllner” hinaus, das dieses Jahr gefeiert wird. Die Basis ist beileibe tragfähig genug. |